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Vergessen Sie den Dow Jones! | |
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Der amerikanische "Leitindex" ist nicht der Dow Jones. Immer wieder werde ich nach meinen Aussagen zum Dow Jones Index befragt. Meine Antwort darauf ist immer recht einfach: Vergessen Sie den Dow Jones. Der eigentliche Leitindex ist der S&P 500. Die Verwendung des Dow Jones hat schwerwiegende Mängel und ist nicht ratsam. Jetzt alle Aktien verkaufen und die Gewinne mitnehmen? Erleben wir einen Crash? Meine Antworten werden Sie überraschen! Unsere ausführlichen Prognosen bis Ende 2005 können Sie sich hier kostenlos anfordern. (einfach anklicken) Altmodische Berechnung Die Berechnungsmethodik ist unter Profis umstritten. Vor allem eine technische Analyse ist schwierig. Die Marktkapitalisierung der einzelnen Indexmitglieder wird nicht ausreichend berücksichtigt und die Performancevergleiche fallen dadurch extrem schwer. Nutzen Sie als Benchmark der US-Aktienmärkte den S&P 500. Während die Medien gerne den Dow Jones als Leitindex ansehen, tun dies in der Folge auch viele Privatanleger. Verzerrter Blick Oft wird der Vergleich bemüht, dass der Dow Jones Index ja schon fast wieder sein Allzeithoch erreicht habe. US-Aktien werden in der Folge als überteuert angesehen. Dies verzerrt den Blick auf die tatsächliche Situation. Wäre der Dow Jones ein marktgewichteter Index, sähe das Bild ganz anders aus. Der optisch "teuere" Index ist in Wahrheit weit von seiner im Hochpunkt erreichten Marktkapitalisierung entfernt. Fazit Portfoliotechnisch ist der S&P 500 für die US-Aktienmärkte wesentlich exakter zu benutzen. Wir nutzen in der Vermögensverwaltung hauptsächlich den MSCI-World-Index, der die weltweite Börsenkapitalisierung berücksichtigt. Dies ist wesentlich sinnvoller als auf den "Medienindex" Dow Jones Industrial zu achten. weitere Artikel: 16.05.2012 - Laufende Erträge - aber wie? 09.05.2012 - Banker, Politiker und andere Verbrecher 02.05.2012 - Frankreich am Scheideweg 25.04.2012 - Der Preis der Angst 18.04.2012 - Die Propheten der Vergangenheit 03.04.2012 - Die drei Trends des Jahres 2012 28.03.2012 - Von Öl- und Rezessionsängsten 21.03.2012 - Der Euro in der Krise? 15.03.2012 - Charttechnik - beruhigen Sie bunte Bilder? 29.02.2012 - Global statt regional | |