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Euro - große Bewegung voraus? | |
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Die Bewegung beim Euro verlief in 2004 bisher ähnlich zur Entwicklung der Aktienbörsen. Eine zähe Seitwärtsbewegung innerhalb einer engen Handelsspanne zehrt an den Nerven der Anleger. In welche Richtung erfolgt der Ausbruch? Die Entwicklung der letzten Wochen ähnelt dem gesamten Jahresverlauf in 2004 - seitwärts! Mehrere Ausbruchsversuche aus der Trading-Range verliefen bisher erfolglos. Die Bereiche um die 1,25 nach oben und 1,18 nach unten erwiesen sich jeweils als Endpunkte der vorherigen Bewegungen. Ein Ausbruch sollte in den nächsten Wochen erfolgen. Aber in welche Richtung? Befinden wir uns noch im Bärenmarkt oder ist ein neuer Bullenmarkt bereits gestartet? Meine Antworten werden Sie überraschen! Die Prognose bis zum Jahresende 2004 können Sie sich hier kostenlos anfordern. Extrem geringe Handelsspanne Die Bewegung in 2004 erfolgte in recht engen Bahnen. Das Verhältnis zum US-Dollar erreichte sein bisheriges Jahreshoch am 18. Februar bei 1,2927 USD. Der anschließende Kursrutsch führte den Euro hinab bis auf 1,1759 USD am 26. April. Im Vergleich zum Jahresanfang bei 1,2586 USD konnte der Euro damit in der Spitze um 2,7% zulegen und notierte am bisherigen Jahrestief mit 6,6% schwächer als zu Jahresbeginn. Verglichen mit dem Jahresanfang notiert der Euro heute um ca. 2% schwächer. zum Vergrößern anklicken Tageschart mit erneutem Ausbruchsversuch nach oben Der Bereich um 1,24/1,25 USD erweist sich weiterhin als bedeutender Widerstand. Mehrere Ausbruchsversuche nach oben verliefen bisher erfolglos. Der gestrige Kursrückgang im Euro wurde punktgenau am zuvor gebrochenen Abwärtstrend als Pullback gestoppt. zum Vergrößern anklicken Wochenchart unterhalb des gebrochenen Abwärtstrends Der Euro hangelt sich weiterhin am gebrochenen Aufwärtstrend nach oben. Die bereits besprochene dreiteilige a-b-c-Korrektur seit dem Hoch im Frühjahr ist noch nicht abgeschlossen. Die b- Welle als Aufwärtskorrektur zieht sich weiterhin in die Länge. zum Vergrößern anklicken Fazit Ein grundsätzliches Meiden des US-Dollars halten wir nicht für angebracht. Wir sehen weiterhin einen schwächeren Euro und halten im Verlauf der nächsten Monate Kurse unter 1,15 USD für wahrscheinlich. US-Aktien und Anleihen sollten vor diesem Hintergrund nicht untergewichtet werden. Das negative Sentiment für den US-Dollar ist im Sinne eines Kontraindikators eher positiv zu werten. Fragen zum Beitrag beantworte ich gerne per eMail an feedback@gruener-vm.de weitere Artikel: 22.12.2011 - Wen rettet die EZB eigentlich? 07.12.2011 - Die Rating-Gespenster gehen um 15.11.2011 - Die Welt ist schön! 09.11.2011 - Denn sie wissen nicht, was sie tun! 31.10.2011 - Italien ist das eigentliche Problem 28.09.2011 - Der sichere Hafen wird zerlegt 06.09.2011 - Das nächste Rätsel 30.08.2011 - Droht ein neuer Bärenmarkt? 23.08.2011 - DAX - Trendcheck 12.08.2011 - Die Brüder der Angst | |