Das magische Dreieck


26.08.2005 - von Thomas Grüner
Das Rätsel wird sich auflösen...

Die Finanzmärkte sorgen bei vielen Analysten aktuell für große Verwunderung. Es hat sich eine Art magisches Dreieck gebildet. Was verbirgt sich hinter diesem Rätsel?


Die niedrigen Volatilitäten sorgen für außerordentlich große Chancen. In dieser Woche haben wir unser neues, hochspekulatives Produkt Grüner "BEST of ALL" Juni/06 aufgelegt. (mehr Informationen erhalten Sie hier) Anmeldungen sind noch bis zum 01. September möglich.


Fußballfans werden sich sicher gleich an das magische Dreieck des VfB Stuttgart erinnern. Doch die Zeiten von Elber, Bobic und Balakov sind vorbei. Es hat sich auch an den Finanzmärkten ein seltsames Dreieck gebildet, das in den nächsten Monaten und Jahren aufgelöst werden sollte.


Verzerrte Bewertungen

Aktienstrategen, die relative Bewertungen beachten, stehen in diesen Tagen vor einem Rätsel. Wir haben drei Situationen, die sich eigentlich gegenseitig ausschließen sollten:

Wir sehen langfristige Zinssätze nahe an ihren historischen Tiefpunkten (die KGV?s der Anleihen also auf Höchstwerten). Die Gewinnsituation der Unternehmen ist glänzend. Nahezu weltweit werden von den Firmen, die in den großen Indizes vertreten sind, neue Rekordgewinne vermeldet. Die KGV?s der Aktienmärkte sind daher auf einem tiefen Niveau. Die Gewinne sind schneller gestiegen als die Kurse. Die relative Bewertung der Aktienmärkte ist daher extrem günstig, auch wenn viele Kommentatoren gerne das Gegenteil behaupten.


Die Lösungsmöglichkeiten

Diese besondere Situation kann sich nur durch folgende Entwicklungen auflösen:

Wir sehen einen kräftigen Zinsanstieg bei den langen Laufzeiten (die KGV?s der Rentenmärkte gehen also zurück). Die Gewinne der Unternehmen brechen ein (die KGV?s der Unternehmen steigen an). Die Aktienindizes gehen kräftig nach oben (die relative Bewertung der Aktienmärkte wird unattraktiver).


Die wahrscheinlichste Variante

Durch ein simples Ausschlußverfahren, ist die für mich wahrscheinlichste Variante der Auflösung schnell ermittelt: Einen kräftigen Anstieg der langfristigen Zinssätze in den nächsten Monaten, halte ich, ebenso wie einen deutlichen Einbruch der Unternehmensgewinne für unwahrscheinlich. Als einzige Variante bleibt daher ein deutlicher Anstieg der Aktienmärkte übrig, um diese extremen Unterschiede in den Bewertungen zwischen den Aktien- und Rentenmärkten "korrigieren" zu können.


Jetzt alle Aktien verkaufen und die Gewinne mitnehmen? Erleben wir einen Crash? Meine Antworten werden Sie überraschen! Unsere ausführlichen Prognosen bis Ende 2005 können Sie sich hier kostenlos anfordern (einfach anklicken)


Fazit

Das magische Dreieck sollte in den nächsten Monaten aufgelöst werden. Die einfachste Möglichkeit ist ein deutlicher Anstieg in den weltweiten Aktienmärkten.



weitere Artikel:
16.05.2012 - Laufende Erträge - aber wie?
09.05.2012 - Banker, Politiker und andere Verbrecher
02.05.2012 - Frankreich am Scheideweg
25.04.2012 - Der Preis der Angst
18.04.2012 - Die Propheten der Vergangenheit
03.04.2012 - Die drei Trends des Jahres 2012
28.03.2012 - Von Öl- und Rezessionsängsten
21.03.2012 - Der Euro in der Krise?
15.03.2012 - Charttechnik - beruhigen Sie bunte Bilder?
29.02.2012 - Global statt regional

mehr...

Depotcheck

Ihr Depot entspricht selten den persönlichen Lebens- umständen, dem Anlage- horizont oder der individuellen Risikoneigung und es werden oftmals unnötige Risiken eingegangen.

Überprüfen Sie deshalb Ihr Depot und führen Sie einen kostenlosen Depotcheck durch!

Aktuelle Beiträge

Mitglied im VuV

Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V.