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Das Märchen vom bösen Öl | |
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Warum erzählen so viele diesen Unfug? Fast täglich lese oder höre ich davon, dass der hohe Ölpreis für die Schwäche an den Aktienmärkten verantwortlich ist. Die Wirtschaftspresse behauptet gerne Dinge, ohne Beweise für ihre Thesen zu liefern. Die Sendezeit bzw. die Zeitungsseiten müssen eben gefüllt werden. Diese angebliche Korrelation ist derzeit offensichtlicher Unsinn. Schauen Sie selbst einmal nach... Bestellen Sie hier unsere ausführliche und für Sie kostenlose Studie zum Euro / US-Dollar für 2006. Erfahren Sie, wie sich der US-Dollar in 2006 entwickeln sollte und welche Kursziele wir erwarten! Zur Bestellung der Prognose hier anklicken. Brent vs. DAX - seit Jahresanfang gemeinsam hoch und auch gemeinsam runter In diesem Jahr ist bisher fast ein Gleichlauf zu erkennen. Würde man die Beschriftungen an den Charts ändern, würde dies nicht weiter auffallen, ob es sich um einen Vergleich zwischen dem DAX und einem anderen Aktienindex oder der Ölsorte Brent handelt. Die Hochs und Tiefs wurden nahezu gleichzeitig markiert. Die große Korrektur verlief nahezu parallel. zum Vergrößern anklicken Brent vs. DAX - gemeinsamer Anstieg seit 2003 Der Vergleich der letzten drei Jahre zeigt einen simplen, gemeinsamen Aufwärtstrend. Können Sie eine Belastung der Aktienmärkte erkennen? Ich nicht. zum Vergrößern anklicken Brent vs. DAX langfristige Korrelation seit 2005 Der Chartvergleich seit 2000 zeigt einen gemeinsamen Rückgang der Aktienmärkte und der Ölpreise, anschließend einen gemeinsamen Anstieg. zum Vergrößern anklicken Bestellen Sie hier unsere ausführliche und für Sie kostenlose Studie zum Euro / US-Dollar für 2006. Erfahren Sie, wie sich der US-Dollar in 2006 entwickeln sollte und welche Kursziele wir erwarten! Zur Bestellung der Prognose hier anklicken. Fazit Die Ursache oder den Auslöser der Korrektur an den Aktienmärkten werden wir weiter suchen. Eine allgemeine Überhitzung selektiver Märkte - die wir oft genug beschrieben haben - erscheint uns am plausibelsten. Der Ölpreis wird zwar gerne als Belastungsfaktor angeführt, ein simpler Blick auf die Charts reicht aber aus, um diesen Zusammenhang auszuschließen - auch wenn die Medien dies in den nächsten Wochen weiter verkünden werden. Wollen wir gemeinsam hoffen, dass in den nächsten Wochen nicht auch noch die Wade von Michael Ballack als Begründung für schwächere Kurse herhalten muss. weitere Artikel: 22.12.2011 - Wen rettet die EZB eigentlich? 07.12.2011 - Die Rating-Gespenster gehen um 15.11.2011 - Die Welt ist schön! 09.11.2011 - Denn sie wissen nicht, was sie tun! 31.10.2011 - Italien ist das eigentliche Problem 28.09.2011 - Der sichere Hafen wird zerlegt 06.09.2011 - Das nächste Rätsel 30.08.2011 - Droht ein neuer Bärenmarkt? 23.08.2011 - DAX - Trendcheck 12.08.2011 - Die Brüder der Angst | |