DAX - wie geht das weiter?


22.02.2008 - von Thomas Grüner
Der deutsche Aktienindex kämpft mit den Abwärtstrends.

Die Nachrichtenlage rund um den deutschen Aktienindex bleibt weiterhin widersprüchlich. Während viele Unternehmen hervorragende Bilanzen für das Geschäftsjahr 2007 vorlegen und teils deutliche Dividendenerhöhungen ankündigen, geht die Angst vor deutlichen Gewinneinbrüchen in 2008 um. So viel vorweg: Wir halten diese Ängste für überzogen und sehen die aktuelle Kursschwäche weiter für eine hervorragende Gelegenheit zu mittel- und langfristig orientierten Käufen. Die kurzfristigen Risiken bleiben weiter bestehen und die Volatilität dementsprechend hoch. Ich habe die technische Situation für Sie näher beleuchtet.


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DAX - Stundenchart

Im Stundenchart ist der Kampf des DAX um die bestehenden kurzfristigen Abwärtstrends zu erkennen. Während zwei der Trends bereits gebrochen wurden, ist der bedeutende Abwärtstrend noch immer umkämpft und nicht nachhaltig nach oben übersprungen. Der horizontale Widerstand bei rund 7.000 Punkten wurde bereits fünf Mal attackiert, hält jedoch noch den Angriffen der Bullen stand. Größere Aufwärtsdynamik sollte bei einem nachhaltigen Bruch unmittelbar einsetzen, da der Index in diesen Bereich auch schnell gestürzt ist. Es sollte hierbei die Regel gelten: "Was schnell fällt, steigt auch schnell wieder."


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DAX - Tageschart

Der DAX bewegt sich im Bereich zwischen zwei markanten Widerständen (7.000) bzw. Unterstützungen (6.500) per Saldo seit einigen Wochen seitwärts. Erst ein Ausbruch aus diesem Bereich wird spürbare Dynamik aufkommen lassen.


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DAX - Wochenchart

Im Wochenchart ist zu erkennen, dass der Aufwärtstrend seit den Tiefs im März 2003 wieder zurückerobert wurde. Die entsprechenden Wochenkerzen verdeutlichen, dass oberhalb der Marke von 7.000 Punkten bisher immer wieder Verkaufsdruck aufgekommen ist. Unterhalb von 6.800 Punkten scheint dagegen spürbar gekauft zu werden. Auch hier ist eine kurzfristige Pattsituation zu konstatieren.


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DAX - Monatschart

Im Monatschart wurde der Aufwärtstrend in Form einer Beschleunigung im Frühjahr 2007 nach oben verlassen. Diese Übertreibung ist mittlerweile vollständig abgebaut worden. Der DAX hat den Aufwärtstrend sogar kurzzeitig nach unten gebrochen. Die beiden Monatskerzen vom Januar und Februar 2008 deuten auf einen Nachfrageüberhang im Bereich unter 6.500 Punkten hin. Eine ähnliche Kerzenkonstellation hatte sich in der Korrektur im Juni und Juli 2006 gebildet.


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Fazit

Der DAX kämpft weiterhin um eine abgeschlossene Bodenbildung. Die kurzfristigen Abwärtstrends sind immer noch nicht nachhaltig gebrochen worden. Erst wenn die Marke von 7.000 Punkten nachhaltig übersprungen wird, ist die Bodenbildung erst einmal abgeschlossen und die Bewegung nach oben kann an Dynamik zunehmen.



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