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DAX - warum diese Aufregung? | |
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Die Schlagzeilen werden fetter - die Angst geht um. Die Stimmung wird immer schlechter und die Anleger werden zunehmend nervöser. Gut so. Ausschließlich in diesem emotionalen Umfeld finden gewöhnlich die Trendwenden statt. Ausnahmen von dieser Regel sind sehr selten. Letztmalig gab es diese einhellig negativen Schlagzeilen im August 2004. Der Rest der Geschichte ist Ihnen bekannt. Der DAX legte innerhalb von vier Monaten um ca. 20% zu. Die Rallye begann genau in dem Augenblick, als fast alle Analysten einen Kurssturz auf 3200 Punkte prognostizierten. Erleben wir in diesem Jahr einen Crash an den Aktienmärkten? Meine Antworten werden Sie überraschen! Unsere Prognosen bis Ende 2005 können Sie sich hier kostenlos anfordern. (einfach anklicken) Presse eindeutig negativ Das Handelsblatt schrieb auf seiner Titelseite: "Bankexperten rechen nach starken Verlusten erst für den Herbst wieder mit steigenden Kursen." Die Schlagzeile der Welt lautete: "Den Börsen drohen Kursrückschläge über mehrere Monate." Was ist denn überhaupt passiert? Der deutsche Aktienindex DAX hat seinen Anstieg seit dem August 2004 - von 3618 auf 4435 Punkte - bisher um nicht einmal 38,2% korrigiert. Diese Marke verläuft derzeit bei ca. 4123 Punkten. Die Situation ist kurzfristig extrem überverkauft und es haben sich zwei Kurslücken auf der Oberseite gebildet. Der heutige Dreh erfolgte genau am Tiefpunkt vom 24. Januar 2005 bei 4160 Punkten. Der Bereich zwischen 4160 und 4080 stellt eine breite Unterstützungszone dar. Der DAX hat seit Jahresbeginn um lediglich ca. 1,5% nachgegeben, die Stimmung ist jedoch bereits auf dem Tiefpunkt. Der Euro-Stoxx-50 hat ebenfalls bisher nicht einmal seine technische Minimalkorrektur bei ca. 2905 Punkten erreicht. Die US-Indizes haben deutlich stärker nachgegeben. Der S&P 500 hat seinen Anstieg seit August 2004 um fast 60% korrigiert, der Nasdaq 100 sogar noch etwas deutlicher. zum Vergrößern anklicken Fazit Die negativen Stimmen häufen sich, die Schlagzeilen der Wirtschaftspresse sagen weitere Kursstürze voraus, die langfristigen Zinsen sind wieder deutlich gefallen und die Gewinne der Unternehmen haben weiter zugelegt. Ein Bullenmarkt endet nicht in einem solchen Umfeld. Ich halte die jüngsten Kursverluste lediglich für eine Korrektur im Bullenmarkt. weitere Artikel: 16.05.2012 - Laufende Erträge - aber wie? 09.05.2012 - Banker, Politiker und andere Verbrecher 02.05.2012 - Frankreich am Scheideweg 25.04.2012 - Der Preis der Angst 18.04.2012 - Die Propheten der Vergangenheit 03.04.2012 - Die drei Trends des Jahres 2012 28.03.2012 - Von Öl- und Rezessionsängsten 21.03.2012 - Der Euro in der Krise? 15.03.2012 - Charttechnik - beruhigen Sie bunte Bilder? 29.02.2012 - Global statt regional | |