DAX - Fehlstart ein böses Omen?


02.01.2008 - von Thomas Grüner
Das Jahr 2008 fängt nicht gut an.

Das neue Börsenjahr beginnt mit einem klassischen Fehlstart. Der DAX hat am ersten Handelstag des neuen Jahres fast 1,5% oder 118 Punkte verloren. Am Vormittag wurde noch ein Tageshoch von 8.100,64 Punkten erzielt. Ist das ein böses Omen? Was sagen uns die Prognosen der Investmentbanken?


Bestellen Sie jetzt meine kostenlose Prognose für 2008. Neben den Prognosen für die wichtigsten Aktienmärkte werden wir uns auch den Währungs-, Zins- und Rohstoffmärkten widmen. Einfach jetzt hier anklicken und die Prognose unverbindlich und kostenlos anfordern!


Das ist kaum zu glauben!

Betrachtet man sich die Prognosen der Investmentbanken der letzten Jahre, dann könnte man fast den Eindruck erwecken, dass diese einfach unverändert in die Zukunft fortgeschrieben werden. Die erwartete durchschnittliche Veränderung für den DAX bewegt sich in den Jahren von 2005 bis 2008 in der Spanne von 5,71% bis 7,09%. Der Abstand zwischen den einzelnen Jahren beträgt demnach nur 1,38 Prozentpunkte - fast nichts!

Betrachtet man sich diese Prognosen jedoch näher, dann weichen die Vorhersagen der einzelnen Banken doch stärker voneinander ab und unterscheiden sich bei den einzelnen Instituten jeweils zu den Vorjahren. Der Marktkonsens ist jedoch - in den letzten vier Jahren (einschließlich der Prognosen für 2008) - fast identisch.

Vergleicht man abschließend die Prognosen mit der tatsächlichen Entwicklung, so sind die Unterschiede gewaltig. Wurde in den Jahren von 2004 bis 2007 jeweils nur ein Anstieg im Durchschnitt von 7,09% - 5,71% und 6,52% erwartet, legte der DAX jedoch um satte 27,07% - 21,98% und 22,29% zu.

Sollte es dem DAX gelingen, diesen großen durchschnittlichen Abstand zwischen den Prognosen auch 2008 zu erreichen, würde dies einen Anstieg um rund 24% oder bis auf - kurioserweise ergibt sich fast eine "magische Zahl" - 10.000 Punkte bedeuten.


zum Vergrößern anklicken



Bestellen Sie jetzt meine kostenlose Prognose für 2008. Neben den Prognosen für die wichtigsten Aktienmärkte werden wir uns auch den Währungs-, Zins- und Rohstoffmärkten widmen. Einfach jetzt hier anklicken und die Prognose unverbindlich und kostenlos anfordern!


Fazit

Die Ähnlichkeit in den Prognosen der letzten Jahre ist verblüffend. Trotz vieler positiver Aktienjahre in Folge ist noch keine Euphorie festzustellen. Ganz im Gegenteil: Die Prognosen sind fast identisch mit denen aus dem Vorjahr und damit nur sehr verhalten. Ein negatives Omen kann das - isoliert betrachtet - demnach nicht sein.


weitere Artikel:
22.12.2011 - Wen rettet die EZB eigentlich?
07.12.2011 - Die Rating-Gespenster gehen um
15.11.2011 - Die Welt ist schön!
09.11.2011 - Denn sie wissen nicht, was sie tun!
31.10.2011 - Italien ist das eigentliche Problem
28.09.2011 - Der sichere Hafen wird zerlegt
06.09.2011 - Das nächste Rätsel
30.08.2011 - Droht ein neuer Bärenmarkt?
23.08.2011 - DAX - Trendcheck
12.08.2011 - Die Brüder der Angst

mehr...

Depotcheck

Ihr Depot entspricht selten den persönlichen Lebens- umständen, dem Anlage- horizont oder der individuellen Risikoneigung und es werden oftmals unnötige Risiken eingegangen.

Überprüfen Sie deshalb Ihr Depot und führen Sie einen kostenlosen Depotcheck durch!

Aktuelle Beiträge

Mitglied im VuV

Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V.