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Comeback oder Strohfeuer? | |
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Die letzte Überraschung des Jahres. Der Euro hat in den letzten Tagen den größten Kursanstieg seiner Geschichte hingelegt. In nur elf Handelstagen ist die europäische Währung gegenüber dem US-Dollar von unter 1,25 USD auf über 1,46 USD angestiegen. Die Euro-Schwäche hat ein plötzliches Ende gefunden. Der Kurs ist nun an einer entscheidenden, technischen Gabelung angekommen. Wie geht das weiter? Wie lange dauert eigentlich ein typischer Bärenmärkt? Welche Verluste fallen hierbei im Durchschnitt an? Wir haben für Sie die letzten zehn Bärenmärkte analysiert. Die zweiseitige Studie zum Thema als PDF-Dokument können Sie sich per eMail an studie@gruener-fisher.de kostenlos anfordern. Euro vs. US-Dollar Tageschart Im Tageschart habe ich den bisherigen Verlauf des Jahres 2008 dargestellt. Nach einem eher unspektakulären ersten Halbjahr, wurde die zweite Jahreshälfte zu einem wilden Ritt. Der Euro markierte am 15. Juli 2008 nochmals ein neues Rekordhoch bei 1,6036 USD. Anschließend startete der US-Dollar sein Comeback und stürmte bis auf 1,2328 USD am 28. Oktober 2008. Innerhalb der letzten Wochen - und insbesondere der letzten Tage - hat der Euro nun fast zwei Drittel dieser Abwärtsbewegung wieder aufgeholt. Damit befindet sich das Währungspaar wieder nahezu exakt am Level zu Beginn des Jahres. Das Jahr 2007 beendete der Euro zum US-Dollar bei 1,4578 USD. Trotz eines wilden Ritts ist per Saldo fast nichts passiert. Per heute befinden wir uns wieder in diesem Bereich. ![]() zum Vergrößern anklicken Euro vs. US-Dollar Monatschart Im Monatschart ist die entscheidende Marke gut zu erkennen. Der Anstieg im Dezember ist bisher als ein Pullback an den gebrochenen Aufwärtstrend zu werten. Prallt der Euro an dieser Marke signifikant und dynamisch ab, sollte eine erneute Abwärtswelle starten. Gelingt es dem Euro jedoch, nachhaltig in den Aufwärtstrend zurückzukehren, sind neue Rekordhochs im nächsten Jahr wahrscheinlich. ![]() zum Vergrößern anklicken Wie lange dauert eigentlich ein typischer Bärenmärkt? Welche Verluste fallen hierbei im Durchschnitt an? Wir haben für Sie die letzten zehn Bärenmärkte analysiert. Die zweiseitige Studie zum Thema als PDF-Dokument können Sie sich per eMail an studie@gruener-fisher.de kostenlos anfordern. Fazit Das Jahr 2008 ist reich an Superlativen. Nach den Turbulenzen an den Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkten runden die Devisenmärkte das extreme Bild nun ab. Der sprunghafte Anstieg des Euro in den letzten Handelstagen wird eine weitere Rekordmarke darstellen. weitere Artikel: 22.12.2011 - Wen rettet die EZB eigentlich? 07.12.2011 - Die Rating-Gespenster gehen um 15.11.2011 - Die Welt ist schön! 09.11.2011 - Denn sie wissen nicht, was sie tun! 31.10.2011 - Italien ist das eigentliche Problem 28.09.2011 - Der sichere Hafen wird zerlegt 06.09.2011 - Das nächste Rätsel 30.08.2011 - Droht ein neuer Bärenmarkt? 23.08.2011 - DAX - Trendcheck 12.08.2011 - Die Brüder der Angst | |