Bärenfalle oder nicht?


29.05.2006 - von Thomas Grüner
Der Dow Jones narrt die Investoren...

Die amerikanischen Aktienmärkte beginnen "relative Stärke" gegenüber den europäischen Märkten aufzubauen, der Kursverfall war prozentual wesentlich kleiner als in Europa, Asien und in den Emerging Markets. Wird sich diese Entwicklung fortsetzen?

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31.05.2006 Heidelberg 19.00 Uhr (Universität Heidelberg Stadtzentrum)
06.06.2006 Köln 19.30 Uhr (Radisson SAS Hotel Köln)
07.06.2006 Dortmund 19.30 Uhr (Hotel Hilton Dortmund)



Dow Jones Stundenchart

Im Stundenchart des Dow Jones ist - wie in den europäischen Indizes auch - eine abgeschlossene abc-Korrektur zu erkennen. Der Dow Jones hat bereits 38% seiner vorherigen Abwärtsbewegung korrigiert. Eine positive Divergenz wurde bereits bestätigt.


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Dow Jones Tageschart

Die "innere Trendlinie" ist schön zu erkennen. Der Dow Jones oszilliert regelmäßig um diesen aufsteigenden Bereich. Der Abstand zur 200-Tage-Linie wurde in der Korrektur spürbar verringert. Die technische Mindestkorrektur des Anstiegs seit dem Oktober 2005 ist ebenfalls bereits absolviert. Gelingt dem Dow Jones die Ausbildung einer dynamischen Impulswelle, so wäre ein neues Allzeithoch schon im Juni - auch wenn Ihnen das aus heutiger Sicht utopisch vorkommen mag - durchaus wahrscheinlich.


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Dow Jones Wochenchart

Der Wochenchart des Dow Jones hat ebenfalls das Zeug zu einer bitterbösen Bärenfalle. Der Rückfall in die Konsolidierungsformation wurde zum Wochenschluss wieder negiert und der Index konnte sich spürbar von seinen Wochentiefs absetzen.


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Fazit

Die US-Märkte haben sich in den letzten Wochen stabiler als der Rest der Welt präsentiert, jedoch auch an der vorherigen Aufwärtsbewegung nicht entsprechend partizipieren können. Wir gehen davon aus, dass die extreme Underperformance der US-Märkte beendet sein sollte. Trotzdem würden wir die USA in einem globalen Portfolio gegenüber dem Anteil im MSCI-World weiter leicht untergewichten.



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